Grundlage dafür sind moderne Methoden wie Lebenszyklusanalyse (LCA) und Lebenszykluskostenrechnung (LCC), mit denen die Umwelt- und Wirtschaftsauswirkungen verschiedener Bauentscheidungen beurteilt werden können.
Birgit Leitner, Geschäftsführerin von Alp House, erklärt das Prozedere in einfachen Worten: „Es wird eine Software ausgearbeitet, mit der man Berechnungen ausführen kann, um zu verstehen: Welche Variante spart mehr CO₂ ein? Was ist nachhaltiger – zum Beispiel: ein Satteldach oder ein Flachdach? Oder größere Überlegungen: Soll man wirklich sanieren oder das Haus abreißen und neu aufbauen? Das ist nämlich in manchen Fällen tatsächlich nachhaltiger. Es handelt sich also quasi um einen Nachhaltigkeitscheck, der so einfach wie möglich sein soll, sodass es im Prinzip auch für Laien möglich ist, diese Berechnung problemlos zu machen.“
Das Tool wird außerdem für alle Beteiligten im Bausektor zugänglich sein. Es integriert Daten zur Geolokalisierung von Recyclingstandorten und soll ermöglichen, den gesamten Materialkreislauf vorausschauend zu planen. Ein Ansatz, der Kreislaufwirtschaft auf die Baustelle bringen soll.